Wie lebten die Menschen vor Tausenden von Jahren? Wie wohnten sie, womit arbeiteten sie und wie meisterten sie ihren Alltag? Antworten auf diese Fragen fanden die Schüler:innen der 2. Klassen bei ihrer Exkursion ins Urgeschichtemuseum MAMUZ in Asparn an der Zaya am 22. September 2026. Gemeinsam mit ihren Klassenvorständinnen bzw. Geschichtelehrerinnen Prof. Wagner-Sinabell (2C/F), Prof. Maestro sowie Prof. Reisinger (2D), Prof. Hauer (2F) und Prof. Schügerl (2H) begaben sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Vergangenheit.
Während eines interaktiven Rundgangs durchstreiften die Klassen rund 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte Mitteleuropas und erhielten spannende Einblicke in das Leben unserer Vorfahren. Von der Altsteinzeit über die Jungsteinzeit bis hin zur Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit konnte anhand originaler Fundstücke und detailgetreuer Rekonstruktionen nachvollzogen werden, wie sich das Leben der Menschen im Laufe der Jahrtausende entwickelte.
Besonders eindrucksvoll waren die verschiedenen urgeschichtlichen Rekonstruktionen, die einen authentischen Eindruck vom damaligen Alltag vermittelten. Die Schüler:innen erkundeten frühe Behausungen, jungsteinzeitliche Wohnhäuser sowie eine neolithische Brotbackhütte und erfuhren Wissenswertes über handwerkliche Tätigkeiten wie die Bronzeverarbeitung in einer rekonstruierten Gießerei. Den Abschluss bildete ein spannender Einblick in die Lebens- und Glaubenswelt der Kelten.
Ein besonderes Highlight waren die zahlreichen Mitmachstationen, bei denen die Zweitklässler:innen selbst aktiv werden konnten. Mit großer Begeisterung probierten sie ein Schwirrholz aus, eines der ältesten Kommunikationsmittel der Menschheit, das nicht ohne Augenzwinkern als „Handy der Urzeit“ bezeichnet wird. Ebenso sorgte die symbolische Mammutjagd mit Speeren für viel Spaß und Begeisterung. Ein weiteres Erlebnis für alle Sinne war die Verkostung eines frisch gebackenen Ur-Fladenbrots, das den Schüler:innen einen Eindruck davon vermittelte, wie Nahrung in längst vergangenen Zeiten zubereitet wurde.
Die Exkursion bot eine gelungene Verbindung von Lernen, Entdecken und Ausprobieren. Geschichte wurde nicht nur betrachtet, sondern mit allen Sinnen erlebt. So konnten die Schüler:innen ihr Wissen über die Urgeschichte auf anschauliche Weise vertiefen und viele spannende Eindrücke mit nach Hause nehmen.
