Zu Beginn des Abends teilte sich die Gruppe entsprechend den persönlichen Interessen in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe nutzte zudem auch die seltene Gelegenheit, den Dachboden des Stephansdoms zu besichtigen und dabei Bereiche zu erkunden, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind.
Die zweite Gruppe besuchte unter anderem die rumänisch-orthodoxe Kapelle in der Löwelstraße, die aufgrund ihrer prachtvollen Ausgestaltung oft als „Sixtinische Kapelle der Wiener Rumänen“ bezeichnet wird. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler einen besonderen sakralen Raum kennenlernen und mehr über die kulturelle Vielfalt des religiösen Lebens in Wien erfahren.
Nach einer kurzen Pause setzte die gesamte Gruppe den Abend gemeinsam fort und besuchte weitere bedeutende Kirchen des Wiener Stadtzentrums, darunter die griechisch-orthodoxe Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit am Fleischmarkt sowie die Minoritenkirche. Dabei standen vor allem die Begegnung mit unterschiedlichen christlichen Traditionen, der interkonfessionelle Austausch sowie die architektonische und kulturelle Vielfalt der Kirchen im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eindrucksvolle Einblicke in die religiöse Vielfalt Wiens. Die „Lange Nacht der Kirchen“ bot eine besondere Gelegenheit, verschiedene Glaubenstraditionen und Kulturräume kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu bringen – ein gelungener Abend voller neuer Perspektiven.
