Am 22. Juni 2026 erhielten die Schülerinnen und Schüler des Biologie-Wahlpflichtfachs der 7CL und 7BL die Gelegenheit, im Rahmen eines gemeinsamen Workshops der Fachhochschule Wiener Neustadt (FHWN) und der Danube Private University (DPU) spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfelder und mögliche Studienrichtungen zu gewinnen. Die Veranstaltung wurde von Prof. Prieler und Prof. Palta-Göktas organisiert, begleitet wurden sie von Prof. Führer.
Der Vormittag begann an der FH Wiener Neustadt mit einem Workshop zum Thema medizinische Bildgebung. Besonders beeindruckend war für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, moderne Ultraschallgeräte selbst auszuprobieren. In Kleingruppen untersuchten sie sich gegenseitig und konnten dabei unmittelbar erleben, wie medizinische Bildgebung funktioniert und welche Informationen sie über den menschlichen Körper liefern kann. Diese praktische Erfahrung machte die zuvor theoretisch vermittelten Inhalte besonders anschaulich.
Anschließend führte der Weg zur Danube Private University, wo die Jugendlichen einen Einblick in die aktuelle Forschung zur Künstlichen Intelligenz in der medizinischen Diagnostik erhielten. In einem Vortrag wurden ihnen sowohl der aktuelle Forschungsstand als auch mögliche zukünftige Entwicklungen vorgestellt. Darüber hinaus bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in jene Programme und technischen Werkzeuge, die für die Entwicklung entsprechender KI-Anwendungen benötigt werden. Dadurch wurde deutlich, wie Informatik, Medizin und Forschung zunehmend miteinander verknüpft sind.
Ein weiterer Schwerpunkt des Tages war das Thema Social Egg Freezing. Nach einer fachlichen Einführung setzten sich die Jugendlichen in einer moderierten ethischen Diskussion mit den medizinischen, gesellschaftlichen und persönlichen Aspekten dieser Möglichkeit auseinander. Die Diskussion zeigte eindrucksvoll, wie differenziert und reflektiert sich die Schülerinnen und Schüler mit komplexen bioethischen Fragestellungen auseinandersetzen können.
Der Workshop-Tag bot nicht nur spannende Einblicke in aktuelle Forschungsgebiete, sondern regte auch zum Nachdenken über die Chancen und Herausforderungen moderner Medizin an. Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Alexandra Schebesta, die die Veranstaltung maßgeblich unterstützt hat und während der gesamten Organisation in engem Kontakt mit uns stand.
